Visumbeantragung, erste Runde: Indien
Rechtzeitig vor unserer Reise (Mai 2010) hat die indische Botschaft die Ausstellung aller Visa an einen externen Dienstleister abgegeben, die Cox & Kings GmbH. Das für uns passende Touristenvisum mit 6 Monaten Gültigkeit für mehrere Einreisen kostet jetzt zusätzlich zur Konsulatsgebühr von 50 Euro noch 11,78 Euro für den Dienstleister, zusammen also 61,78 Euro. Pro Visum, versteht sich. Dazu kommen noch die Gebühren für den Versand zum Dienstleister und die Frankierung für den Rückumschlag, beides als Einschreiben. Insgesamt also gut 130 Euro für uns beide!
Wir haben beschlossen, für Indien auf einen Visum-Service zu verzichten und die Visa selbst über den Postweg zu beantragen, dauern soll das ganze eine gute Woche. Dadurch sparen wir immerhin über 40 Euro.
Die Website des Dienstleisters ist nicht weniger verwirrend als die der meisten Konsulate, deswegen hat ein Anruf alle offenen Fragen geklärt:
- Es muss pro Visum nur ein Antrag geschickt werden, obwohl auf der Website auf zwei Anträge hingewiesen wird.
- Eine Kopie des Reisepasses ist nicht nötig, obwohl wir auch das irgendwo gelesen haben. Natürlich muss der Pass im Original beigelegt werden.
- Man kann zwei Anträge zusammen an den Dienstleister schicken und auch nur einen frankierten Rückumschlag für beide Pässe beilegen.
Heute werden wir die Anträge versenden, ein bisschen Spannung ist hierbei ganz normal. Bleibt zu hoffen, dass wir nächste Woche hier schreiben können, dass beide Pässe inkl. Visa wieder bei uns sind und wir in die nächste Runde gehen können, das Visum für China.
Nachtrag:
Nachdem wir bei Cox & Kings telefonisch zunächst niemanden erreicht hatten, haben wir unsere Fragen auch per E-Mail gestellt, unter anderem “Muss ich auf dem Postweg 1 oder 2 Formulare je Visum mitschicken?”. Die Dame am Telefon sagte kurz darauf, eines würde genügen, obwohl auf der Website steht, man solle zwei schicken. Prima, Paket mit allem geschnürt, später ab damit zur Post.
Die Antwort auf die Mail kam einige Stunden später, aber zum Glück noch bevor wir auf der Post waren: “Bei postalischer Antragsstellung sind 2 Antragsformulare zu senden.” Aaaaaaaaaaaaahhhh!